Prof. Dr. Oliver W. Lembcke Berlinben született 1969. március 14-én. A Kieli Egyetemen politológiát, jogot és történelmet tanult, majd 2004-ben a Jénai Egyetemen doktorált. Ott 2004 és 2013 között a Hellmuth Loening Államtudományi Központ ügyvezető igazgatója volt. 2012 óta számos egyetemen, többek között a lipcsei, a jénai, az erfurti, a trieri és a kieli egyetemen töltött és tölt be oktatói tisztséget, mielőtt 2020-tól a bochumi Ruhr Egyetem professzora lett. Emellett 2014-ben az Amszterdami Szabadegyetem jogi tanszékének kutatótársává választották. Tudományos munkásságának középpontjában a politika és a jog viszonya áll.

Előadó: Prof. Dr. Oliver W. Lembcke (politológus, a bochumi Ruhr Egyetem politológia professzora, az MCC vendégoktatója)

Moderátor: Csaplár Tristan (A Magyar-Német Intézet kutatási koordinátora)

Nyelv: Német (szinkrontolmácsot biztosítunk)

 

Gesellschaftliche Debatten in Deutschland sind zunehmend von Schärfe geprägt: Streit um Migration, Klima, Geschlechterrollen, Erinnerungskultur und Identität wird nicht selten als „Kulturkampf“ beschrieben. Doch worum geht es in diesen Auseinandersetzungen wirklich – um Werte, um politische Macht, oder um das Gefühl gesellschaftlicher Zugehörigkeit? Der Vortrag fragt, ob Deutschland tatsächlich in einem Kulturkampf steckt oder ob es sich eher um ein Spiegelbild tiefer liegender gesellschaftlicher Veränderungen handelt. Dabei werden historische Linien, aktuelle Konfliktfelder und mögliche Zukunftsszenarien beleuchtet. Ziel ist es, Orientierung zu geben und zum Nachdenken über Zusammenhalt und Demokratie in Zeiten der Polarisierung einzuladen.

Prof. Dr. Oliver W. Lembcke ist Politikwissenschaftler, Hochschullehrer und Professor für Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Er wurde am 14. März 1969 in Berlin geboren. Nach dem Studium in Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft und Geschichtswissenschaft an der Universität Kiel, promovierte er 2004 an der Universität Jena. Dort war er von 2004 bis 2013 geschäftsführender Direktor des Hellmuth-Loening-Zentrums für Staatswissenschaften. Seit 2012 hielt und hält er mehrere Lehraufträge an verschiedenen Universitäten, u.a. den Universitäten Leipzig, Jena, Erfurt, Trier und Kiel, bevor er 2020 festangestellter Professor an der Ruhr-Universität Bochum wurde. Darüber hinaus wurde er 2014 als Forschungsstipendiat an der juristischen Fakultät der Freien Universität Amsterdam ausgewählt. Im Jahre 2023 war er mehrmonatiger Visiting Fellow beim Deutsch-Ungarischen Institut für Europäische Zusammenarbeit am Mathias Corvinus Collegium. Lembckes wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf dem Verhältnis von Politik und Recht innerhalb der liberalen Demokratie, sowohl empirisch als auch normativ. Er mitbegründete unter anderem den Arbeitskreis Politik und Recht in der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft und wurde zu einem der Sprecher dieses Arbeitskreises gewählt. In einem seiner Projekte beschäftigte er sich mit der Messung richterlicher Entscheidungsmacht, vor allem des Bundesverfassungsgerichts.